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Private Wealth treibt Ausbau von Private-Markets-Allokationen bis 2026 voran

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Private-Wealth-Investoren planen, ihre Engagements in Private Markets im Jahr 2026 weiter auszubauen. Das geht aus der Global-Private-Wealth-Umfrage 2026 des Private-Markets-Managers Hamilton Lane hervor, für die weltweit 390 Vermögensberater befragt wurden.

Demnach beabsichtigen 86 Prozent der befragten Berater, die Investitionen ihrer Kunden in Private Markets im Jahr 2026 zu erhöhen. Haupttreiber dieser Entwicklung ist die Portfoliooptimierung. Bereits heute investieren 97 Prozent der Teilnehmer zwischen einem und 20 Prozent ihres Geschäftsvolumens in Private Markets. Die Mehrheit rechnet damit, dass diese Quote im Jahresverlauf weiter ansteigt.

Aktuell verteilen sich die Allokationen relativ ausgewogen auf verschiedene Strategien: Private Equity liegt mit 19 Prozent an der Spitze, gefolgt von Private Real Estate (18 Prozent), Private Credit (16 Prozent), Venture Capital & Growth (16 Prozent) sowie Private Infrastructure (15 Prozent). Als wichtigste Gründe für das anhaltende Interesse der Kunden nennen die Berater vor allem Performancepotenzial und Diversifikation.

Für 2026 zeichnet sich jedoch eine klare Verschiebung ab. Venture Capital & Growth gilt als bevorzugte Strategie: 47 Prozent der Befragten planen, ihre Allokationen in diesem Segment zu erhöhen. Mehr als die Hälfte der Berater sieht hier auch den größten Zuspruch bei neuen, besonders engagierten Anlegern. Häufig erfolgt der Einstieg in Private Markets über Private Equity und Venture Capital & Growth. Ebenfalls stark nachgefragt bleibt Infrastruktur: 46 Prozent der Befragten wollen ihre Allokationen in diesem Bereich 2026 ausbauen und liegen damit nur knapp hinter Venture Capital & Growth.

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von wpservice
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